Unsere Altersstufen


Das Zeichen der Pfadfinder ist die Lilie. Und so wie diese dreiblättrig ist, so sind auch die Altersstufen dreigeteilt mit einem jeweiligen pädagogischen Schwerpunkt.

Wölflinge

7 bis 11 Jahre
Gruppenstunde:
Freitags 16:00 bis 17:45 Uhr

Wölflinge. So heißen die Kinder von sieben bis elf Jahren. In dieser Stufe werden die Kinder spielerisch an die Grundlagen der Pfadfinderei herangeführt, lernen den Umgang in und mit der Natur, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und bereiten sich durch Erprobungen auf die Pfadfinderstufe vor. Die Kinder sind hierbei in Anlehnung an das Dschungelbuch in einzelnen Rudeln organisiert, welche wiederum zusammengefasst eine Meute bilden. Die Wölflingsführung trägt daher auch den Namen „Akela“. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden fahren wir an Wochenenden und in den Schulferien auf Zeltlager, worauf wir größten Wert legen! Das gemeinsame Leben auf Lager dient dazu, das einfache Leben in der freien Natur kennenzulernen, die Gemeinschaft in der Meute zu stärken und zu fördern, das in den Gruppenstunden Erlernte praktisch anzuwenden und v.a. Spaß zu haben! Essen und Singen am Lagerfeuer, Schlafen im Zelt, Geländespiele, Werkräume und Wettkämpfe sind ein kleiner Ausschnitt dessen, was das Lagerleben so besonders macht! Der Wahlspruch der Wölflinge lautet „Unser Bestes!“ Das soll zeigen, dass man nicht alles perfekt können muss. Wichtig ist vielmehr, dass jeder nach seinen Fähigkeiten sein Bestes gibt, um sich einzubringen und anderen zu helfen. Das gilt nicht nur für unsere Meutenstunden, sondern in allen Lebenslagen.

Wölflingsführung

Merve
Akela

Jakob
Meutenhelfer

E-Mail an die Wölflingsführung


Pfadfinder*innen

11 bis 17 Jahre
Gruppenstunde:
Freitags 16:00 bis 17:45 Uhr

Die Pfadfinder*innenstufe stellt den eigentlichen Kernbereich unserer Jugendarbeit dar. Wir verlassen das Spielerische der Wölflinge. Im Alter von 11 bis 17 Jahren ist man nun Mitglied einer sog. „Sippe“. Diese führen bei uns Sternbilder als Namen. Bei uns gibt es aktuell die Sippen Nördliche Krone und Bärenhüter. Jede*r in der Sippe ist wichtig und übernimmt eine Aufgabe für die Gruppe. Der*die Sippenführer*in ist gleichalt oder nur wenig älter als die Sippenmitglieder. Die Sippen organisieren sich nahezu völlig selbst, gestalten ihre eigenen Gruppenstunden und teils auch eigenen Lager, bei denen es dann auch ein bisschen abenteuerlicher abläuft, als bei den Wölflingen. Unternehmungen wie Kanu fahren und Großfahrten ins europäische Ausland sind festes Programm! Der*die „Truppfeldmeister*in“ steht den Sippen dennoch mit Rat und Tat zur Seite, unterstützt die Sippen wo sie es brauchen und hilft dabei die Stärken des*der Einzelnen zu fördern und an eigenen Schwächen zu arbeiten. Der Gedanke, der dahinter steckt ist nunmehr schon über 100 Jahre alt. Die Pfadfinder*innenstufe soll die Jugendlichen auf ihrem Weg begleiten, zu verantwortungsbewussten, offenen und toleranten Mitmenschen zu werden, die sich für eine freie und geschwisterliche Gesellschaft einsetzen. Die christliche Wert- und Moralvorstellung sowie der europäische Gedanke einer „Einheit in Vielfalt“ sind dabei Leitprinzipien. Der Wahlspruch der Pfadfinder*innen lautet „Allzeit bereit!“. Nach diesem Ideal versuchen wir uns für jede* und jeden* jederzeit einzusetzen.

Truppführung

Leonard
Truppführung

Mattis

E-Mail an die Truppführung


Rover*innen

ab 17 Jahre
Momentan findet keine aktive Rover*innenarbeit statt, da alle
Rover*innen in der Führung der anderen Stufen eingebunden sind.

Vergleicht man die Pfadfinderstufen mit einem mehrstöckigen Haus, sind wir nun im Dachgeschoss angekommen. Die Rover*innen sind unsere Erwachsenenstufe. Wer mit 17 aus dem Alter der Pfadfinder*innenstufe herauswächst, engagiert sich fortan in der Rover*innenstufe. Ganz nach ihrem Wahlspruch „Ich diene!“ beschäftigt man sich als Rover*in mit dem Dienst an der Gemeinschaft, sich selbst und der eigenen Rolle in der Gesellschaft, dem Glauben und der Umwelt – das ist es, was die Rover*innenarbeit ausmacht. Dabei übernehmen die Rover*innen Führungsaufgaben in der Wölflings- oder Pfadfinder*innenstufe oder auch andere karitative Dienste in unserer Pfadfinder*innengemeinschaft, in der Gemeinde oder Zivilgesellschaft, sei es beruflich oder privat. Nichtsdestotrotz nutzen die Rover*innen ihre Zeit auch weiterhin dafür, Fahrten zu unternehmen, Lager vorzubereiten und treffen sich wöchentlich zum Stammtisch.